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Wie der Osterhase in Form kommt

Osterhasen aus Schokolade - die leckere Nachbildung des fleißigen 'Eierbringers' kennt man erst seit ungefähr 110 Jahren. Zu seiner Herstellung benötigt man nämlich Milchschokolade, und die wurde erst um 1875 'erfunden'. Sie eignet sich besonders gut für die Herstellung phantasievoller Figuren, da sie sich - auf ca. 40 Grad erwärmt - besonders gut auch feinsten Konturen einer Gießform anpaßt. Die ersten Osterhasen wurden von Konditoren in mühsamer Handarbeit hergestellt. Sie füllten Gießformen randvoll mit flüssiger Schokoladenmasse, warteten ab, bis sich an den Innenwänden der Form eine erstarrte Schokoladenschicht bildete und gossen dann die übrige - noch flüssige- Schokolade ab. So entstanden schon recht gefällige Hohlfiguren, sieht man einmal von den Gewichtsunterschieden und der verbleibenden Gießöffnung ab.

Zu Beginn der zwanziger Jahre kamen maschinelle Verfahren auf, die eine Serienfertigung von Saisonartikeln - und dazu zählt auch unser Osterhase - möglich machten. Damit ließen sich nahezu nahtlos geschlossene Figuren mit immer gleichem Gewicht herstellen. Das Prinzip der Herstellung ist bis heute gleich geblieben. Zunächst füllt man eine ganz genau bestimmte Menge Schokoladenmasse in eine Formhälfte. Mit der anderen Hälfte fest verschlossen wird die Form sofort mit Magnethaltern auf einer rotierenden Trommel befestigt. Eine komplizierte Mechanik dreht und wendet bis zu 18 Formen gleichzeitig in alle Richtungen. Dabei verteilt sich die noch flüssige Schokolade gleichmäßig auf die Innenwände der Form und erkaltet zu einer knackigen Hohlfigur. Der Form entnommen wird sie nun von Hand mit einer Stanniolfolie ' bekleidet'.