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| Die aus den tropischen Anbauländern angelieferten Kakaobohnen werden zu einer Vielzahl köstlicher Produkte verarbeitet. |
Der Rohkakao wird erschlossen
Die Weiterverarbeitung des Kakaos beginnt mit dem Rösten. Bei genau eingehaltener Temperatur entfaltet sich in den Bohnen der Kakaogeschmack Anschließend werden die gerösteten Kerne von Schalenteilchen getrennt und in Mühlen und Walzwerken immer weiter zermahlen. Bei der Zerkleinerung wird das Zellgewebe der vorgebrochenen Kakaokerne aufgerissen und die in den Zellen enthaltene Kakaobutter freigesetzt. Durch die Reibung beim Mahlen erhöht sich die Temperatur, dabei schmilzt die Kakaobutter und verbindet die Zellbruchstücke, Stärke- und Eiweißteilchen zur leuchtendbraunen, schon stark nach Schokolade duftenden Kakaomasse. |
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Kakaomasse -
Basis für alle Kakao- und Schokoladenerzeugnisse |
Herstellung von Kakaopulver und Kakaobutter
Von der Kakaomasse führen zwei unterschiedliche Verarbeitungswege weiter: zu Kakaopulver und Kakaobutter einerseits und zu Schokolade und Schokoladenwaren andererseits.
Beim ersten Weg wird die flüssige Kakaomasse in Preßkammern gefüllt, in denen bei einem Druck von bis zu 900 atü die Kakaobutter abgepreßt wird. Sie fließt klar und golden wie Sonnenblumenöl aus der Kakaopresse. Die zurückbleibenden "stark oder schwach entölten" "Kakao-Preßkuchen" werden zerkleinert und zum wohlbekannten Kakaopulver zermahlen. |

Kakaopresse
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Kakaobutter
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Kakaopresskuchen
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Der Weg zur Schokolade
Zur Herstellung von Schokolade werden Kakaomasse unter Zugabe von Milch, Zucker, zusätzlicher Kakaobutter oder Sahne vermischt - je nachdem, ob eine Zartbitter-Schokolade oder eine Vollmilch-Schokolade entstehen soll. Die genaue Einhaltung der Rezeptur und die sorgfältige Mischung bestimmen den Geschmacks-Charakter des Endproduktes. Elektronisch gesteuerte Dosiereinrichtungen geben die Garantie für eine gleichbleibende Mischung. Das Ergebnis ist eine knetfähige Masse, die bereits alle geschmacklichen Eigenschaften der Schokolade aufweist. Allein die endgültige Feinheit fehlt noch. Zwischen mehreren Stahlwalzen hauchdünn zerrieben, gelangt die Masse zu den Conchen. Das sind Rühr- und Reibsysteme, die nach ihrer ursprünglichen Form benannt sind (la conche (frz.) = Muschel). Erst nach Tagen des ununterbrochenen Drehens, Wendens, Lüftens und Temperierens ist die Masse so glatt und gießfähig, daß daraus feinste Schokolade entstehen kann. Der Weg zu 1000 Köstlichkeiten aus Schokolade ist frei. |

Blick in den Mischer
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Das Feinwalzwerk
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Flüssige Schokolade
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Gießkopf einer Tafelanlage
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Schokolade am laufenden Band
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